Es geht wieder los

Veröffentlicht am 29.08.2026 im Bereich Aktuelles

Saisonauftakt 2026/27

Thüringens Flaggschiff, der Post SV Mühlhausen, hat in die Tischtennis-Bundesliga einen klassischen Fehlstart hingelegt. Drei Spiele, drei Niederlagen – der einzige Bundesligist aus dem Osten ziert derzeit das Tabellenende. Diese Momentaufnahme ärgert nicht nur die Verantwortlichen beim Post SV, sondern auch den Thüringer Tischtennis-Verband. Hier hoffen alle, dass das Flaggschiff des Freistaates schnellstmöglich in die Erfolgsspur zurückkehrt.

Am Wochenende geht es dann aber auch endlich für die anderen Vereine wieder los, und hier lohnt sich ein Blick auf neue Konstellationen. „Wir haben wieder eine relativ stabile Größe an Mannschaften, ich bin zufrieden. Im Herrenbereich sind wir sehr gut unterwegs, bei den Damen könnten wir noch stärker aufgestellt sein. Da fehlt uns derzeit etwas der Weg nach oben, aber wir geben die Hoffnung nicht auf“, betont TTTV-Präsident Uwe Schlütter.

3. Bundesliga
Mit Post Zeulenroda versucht sich ein Traditionsverein aus Ostthüringen nunmehr in der 3. Bundesliga. Der Aufsteiger muss sich schwerer Konkurrenz erwehren und zielt natürlich auf den Klassenerhalt. Geschafft werden soll dies mit drei ausländischen Akteuren und Eigengewächs Timo Seidel. „Es wäre wichtig, wenn sie drin bleiben“, drückt Schlütter die Daumen.

Regionalliga
Eine Liga darunter sind in der Regionalliga Süd mit Mühlhausen II, dem USV Jena und Zella-Mehlis gleich drei Mannschaften vertreten. Und die Voraussetzungen könnten nicht unterschiedlicher sein. So hat Post II ein Team aufgestellt, was in der Theorie sogar noch stärker aufgestellt ist als letzte Saison, als man in der 3. Liga agierte. Unter anderem ist Bundesligaspieler Ovidiu Ionescu gemeldet, der aber wohl kaum zum Einsatz kommen wird. Der USV Jena schickt eine internationale Auswahl ins Rennen, Zella-Mehlis verstärkte sich vor der Saison wiederholt mit neuen Akteuren. Im engen Feld sollte für beide der Klassenerhalt drin sein.

Regionalliga Damen
Bei den Frauen sind mit den Post-Vereinen Mühlhausen und Zeulenroda zwei Mannschaften in der Regionalliga Süd vertreten. Dabei setzt Mühlhausen auf die erst 13-jährige Lea Vollmer aus Stuttgart, nachdem Kira Kölling etwas überraschend und nicht ohne Nebengeräusche nach Leipzig ging. Zeulenroda verstärkte sich mit Sara Habarova als neue Nummer eins. 

Oberliga
Bliebe noch die Oberliga, welche ebenfalls mit drei Thüringer Mannschaften vertreten ist. Schott Jena besitzt eine lange, höherklassige Tradition. Die SG Braunichswalde will erneut die Liga halten, mit dem TTV Bleicherode wagt ein Team den Weg nach oben, ohne sich extern zu verstärken. Die Jungs, die den Aufstieg schafften, sollen das Abenteuer genießen. „Hut ab, dass sie das probieren. Das ist eine schöne Geschichte und das haben sie sich auch verdient“, freut sich Schlütter auf das Gastspiel der Nordthüringer.